Die Entscheidung für die Erde


Mensch in Höhle, darunter ein dreifaltiges SymbolWenn wir Ökologie und Umwelt tatsächlich ernst nehmen und aus dem Teufelskreis mit dem Zwang zum wirtschaftlichen Wachstum, Ausbeutung von Erde und Mensch und der totalen Zerstörung unserer Lebensgrundlagen ausbrechen wollen, dann bedarf es deutlich mehr als einer vernunftsorientierten Diskussion über Ökologie und was jeder tun MÜSSTE. Wir brauchen die emotionale Hinwendung zum Wesen Erde. Die Erde als Mutter darf nicht nur eine Floskel sein, die wir Indianern und anderen indigenen Gruppen nachplappern und eigentlich nur noch metaphorisch meinen. Die Erde als Mutter, als spirituelles Wesen muss erlebbar werden für uns, für jeden einzelnen!

Wir sind Kinder der Erde und doch sprechen die meisten ihre Sprache nicht mehr, sehen ihre Kräfte nicht und nehmen ihr beständiges Weben in der Natur und in allen Lebewesen nicht war. Die Erde wandelt sich, die äußeren Erscheinungen wie vermehrte Erdbeben und Naturgewalten zeigen sich uns immer deutlicher. Die Erde ruft uns, jetzt ist es an der Zeit, dass wir wieder Erdenhüter und Erdenhüterinnen werden!

Jede/r hat das Potenzial eine solche Erdenhüterin, ein solcher Erdenhüter an seinem Wohnort, seinem Wirkkreis zu sein. Doch, wollen wir über den reinen Umweltschutzgedanken hinaus zu Gestaltern und Hütern einer Mitwelt werden, müssen wir uns auch Techniken aneignen, mit der Erde in Kontakt zu treten, mit den Pflanzen, Tieren und Spirits der Erde zu kommunizieren. Wir brauchen Menschen mit der Kenntnis um die heiligen Orte der Erde, ihrer Kraft und ihrem Netzwerk untereinander und wir brauchen Menschen, die auch bereit sind, an sich selbst und ihren Schatten zu arbeiten. Wir müssen uns mit der Lebenskraft wiederverbinden und – so schmerzhaft dies für uns persönlich auch sein mag – erkennen, was uns von dieser Lebenskraft abschneidet, welche Technologien unserer Verbindung mit der Erde abträglich sind und welche förderlich. Wir brauchen ErdenhüterInnen, die nicht nur in einem süßlich-lieblichen Gesülze von der Hinwendung zu Gaia schwafeln, sondern dies konkret im Alltag, im sozialen Miteinander und in Ihrem Wirken an und mit den Geschöpfen der Erde umsetzen. Eine solche Arbeit ist nicht immer leicht, denn sie fordert es ein, auch auf das Leid zu blicken, das der Mensch auf dieser Erde erzeugt.

Die Arbeit ist nicht leicht, aber sie ist lohnenswert. Denn die Geschöpfe und Spirits der Erde sind mehr als bereit, mit dem Menschen zu arbeiten, Gaia ist nicht nur bereit, sie sehnt sich und ruft nach dem Menschen, der sie erkennt und mit ihr in eine innige Lebensbeziehung tritt. Schluss mit „nächstes Jahr...", vorbei mit „dann werde ich...", JETZT ist der Augenblick der Macht und Kraft. JETZT ist die Entscheidung gefordert. Jedes Aufschieben ist ein Wegschauen, jede entschuldigende Floskel eine Beleidigung der Lebendigkeit der Erde.

Es ist an der Zeit, dass die heiligen Orte, die Kraftströme der Landschaft und die Energietore zur Erde erneuert werden, die durch die Technikwelt überformt und von den Menschen vergessen wurden. Es ist Zeit, dass wir selbst heil werden. Durch die schamanischen Pfade der Erkenntnis, Deine Liebe zum Leben, die Wege der rituellen Geomantie und der Unterstützung der Gemeinschaft werden wir ein wunderbares Lebensnetz weben, um uns und die Erde zu Ehren und ihr mit offenem Herzen wieder einen Raum in unserer Kultur zu schenken.

Die Entscheidung liegt im Herzen jedes/r Einzelnen.

 

Initiationsschulung Die Erde heilt. -
Lerne den Weg mit der Erde zu gehen!

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Zusammenarbeit mit Naturgeistern

 

 

Bild © Stefan Brönnle (Grundlage: Freshfotos)


Kommentare (2)

  1. Katja Maria Günder:
    27.02.2019 20:41

    Ich tät ja gern mitmachen. :-)

  1. 1

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