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Wandelzeit: Der Himmel auf Erden

31. Mai 2022 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Geomantie, Erdenhüter, Mythen, Schamanismus, Wandelzeit | 0 Kommentare

Regenbogen über Meer

Der Himmel auf Erden, das Goldene Zeitalter, oder das Satya Yuga, nahezu jede Kultur trägt ein Sehnen in seinem Herzen, das sich häufig in einer Prophezeiung manifestierte: Nach einer Zeit des Niedergangs, der Vergewaltigung der Erde, folgt eine Epoche des Einklangs und der Harmonie.

Das Goldene Zeitalter

Die alten Griechen nannten diese Zeit „chrýseon génos” ‚Goldenes Geschlecht‘. Die Römer übernahmen diese Vorstellung als „aurea aetas“. Diese friedliche Urphase vor der Entstehung der Zivilisation, in der Kriege unbekannt sind und die Natur die bescheidenen Lebensbedürfnisse aller erfüllt, wird im zyklischen Denken nach Ablauf des bleiernen Zeitalters wiedererstehen.

Die Sibyllinischen Orakel (lat. Oracula Sibyllina), eine im 6. Jahrhundert zusammengestellte Sammlung von prophetischen Schriften, die auf jüdische, christliche und heidnische Quellen von 150 v. Chr. bis 300 n. Chr. zurückgeht, griffen diese Vorstellung erneut auf.


Das himmlische Jerusalem

In der Offenbarung des Johannes (Kapitel 21) ersteht das neue, das himmlische Jerusalem, wenn die alte Erde und der alte Himmel vergangen sind. Auch hier lebt die Vorstellung des Paradieses neu auf. Der Zyklus schließt sich.


Die Prophezeiung der Hopi

Häuptling „Weiße Feder“ prophezeite eine Zeit, in der die Erde wieder blühen wird und alle Menschen vereint sein werden in Frieden und Harmonie. Die Hopi sahen jedoch zwei Wege, denn wenn dies nicht verwirklicht werden würde, wird die traditionelle Hopi-Identität „während der Bedrängnis von Bahanna“ verschwinden. Der Mensch hat also eine Wahl. „Das ist der universelle Plan, gesprochen durch den großen Geist seit dem Anfang der Zeit.“


Adler und Kondor

Auch die mythische Weissagung von Adler und Kondor aus den Anden greift diese Schwellenzeit auf. „Damals, im Nebel der Geschichte, nahmen die menschlichen Gesellschaften zwei Wege. Die Adler-Völker flogen den Weg des Geistes, der Wissenschaft, der Technologie und der Industrie. Die Kondorvölker flogen den Weg des Herzens, der Leidenschaft, der Intuition und der spirituellen Verbindung mit der Natur.“ Jahrhundertelang begegneten sie sich nicht. Im vierten Pachacuti (in Quichua, der Sprache der Anden, ein Intervall von fünfhundert Jahren, etwa um 1500) würde der Adler den Kondor fast ausrotten – fast. 500 Jahre später, zum Beginn des fünften Pachacuti, wird sich für Adler und Kondor die Gelegenheit ergeben, wieder zusammen zu fliegen, sich gar zu paaren und so Nachkommen mit erhöhtem Bewusstsein zu zeugen.


Prophezeiungen der Q'ero-Inka-Schamanen

Auch die Q`ero, die sich auf die Inkas berufenden Schamanen, greifen auf die Weissagung des gemeinsamen Fluges von Adler und Kondor zurück. Die Zeit der großen Sammlung nennen sie „Mastay“. Die Menschen der vier Richtungen werden sich wieder verbinden und „Munay“, Liebe und Mitgefühl, wird die Basis ihrer Verbindung bilden.


Das Satya Yuga

Und so schließt sich der Kreis mit den vedischen Schriften, die möglicherweise gar den Ursprung des Mythos vom Goldenen Zeitalter bildeten: Im Manusmriti, dem Gesetzbuch des Manu, wird erläutert, dass nach dem 5000 Jahre währenden Kali Yuga, dem Zeitalter der Finsternis, in dem der Mensch mehr und mehr nurmehr Materie kennt und die Augen verschließt vor der Spiritualität, das Satya Yuga beginnen wird. Satya kann man übersetzen mit Wahrheit, Rechtschaffenheit, oder Tugend. Es ist also das „Zeitalter der Wahrheit“, das auch als „Zeitalter der Vollendung“ bekannt ist. Dieses Satya Yuga wird geprägt sein von Harmonie mit der ganzen Schöpfung und den Schöpferwesen. Die Seelen, die sich hier inkarnieren, bejahen die Schöpferkraft in sich und auf der Erde. Das Zeitalter wird 4000 Jahre dauern und von einer vierhundertjährigen Übergangszeit eingeleitet.


Der Mensch trägt in seinem Herzen diese Sehnsucht der Verbindung mit allen Wesen. Trotz allen Materialismus, trotz Entmenschlichung und Transhumanismus, gelang es nicht, diese Idee im Kern der Seele zu eliminieren. Es ist ein Leuchtfeuer, das der Menschheit den Weg durch die Dichte wies. Katastrophen und Kriege sind nicht zwingend erforderlich. Sie dienen dazu, wachzurütteln, den Blick des Menschen auf dieses innere Leuchtfeuer zurückzulenken. Wir alle können es schon morgen erreichen, wenn wir auf Gewalt verzichten und uns mit der Erde und ihren Wesen verbinden. Diese Wandelzeit ist JETZT.



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