Das Licht der Erde


Licht auf der Erdoberfläche und in der Tiefe der ErdeDie Erde kommuniziert unablässig mit uns. Immerwährend steht sie mit allen Wesen, die auf und in ihr leben in Beziehung. Sie ist ein riesiger Superorganismus, ein großes Wesen: Gaia!

Jede Erfahrung – gut oder schlecht – die wir Menschen, aber auch die Tiere und Pflanzen, während unserer Lebenszeit machen, wird von der Erde „eingeatmet". Hieran wächst die Erde selbst und entwickelt sich weiter, denn auch sie befindet sich in einem ewigwährenden spirituellen Evolutionsprozess.

Gleichzeitig „atmet" die Erde ihre Lebensurkraft aus und sie strömt aus speziellen geomantischen Orten [Ausatmungszentren und Ausgießungszentren] in die Natur. Über diese Urkraft bleiben die Wesen untereinander und mit Gaia in Beziehung. Dies ermöglicht fast unglaubliche intelligente Abstimmungen des Ökosystems: Seit unendlichen Zeiten liegt der Salzgehalt der Meere bei 3-4 % , obwohl sich rein rechnerisch durch Erosions- und Einschwemmprozesse sowie Verdunstung alle zwölf Millionen Jahre die Konzentration verdoppeln müsste. Der wunderbare Grund dafür: Meereslebewesen entziehen dem Meer - wie auf göttliches Geheiß - exakt diese Menge!
Mäusepopulationen nehmen vor Einsetzen einer Dürre ab, so als wüssten die Mäuse, dass bald weniger Nahrung für alle da ist. Gaia spricht mit ihren Kindern....

Auch der Mensch steht in dieser Wechselbeziehung. Doch er ist Schöpfer seiner eigenen Welt, darum kann er sich vom Bewusstsein Gaias abschirmen, um seine eigenen dummen Fehler zu machen. Dennoch ist auch der Mensch nicht nur ein Virus der Erde, er hat Teil am Gesamterfahrungsprozess Gaias – und zwar nicht unerheblich. Friedrich Wilhelm Joseph Schelling sagte dazu einmal: „Und sie [Die Erde/Die Natur] schafft sich einen Geist, durch den sie erwacht und zu Bewusstsein kommt". Und in Indien heißt es: „Gott schläft im Stein, atmet in der Pflanze, träumt im Tier und erwacht im Menschen". Wir sind Teil des Prozesses.

Auch wir Menschen senden unser Seelenerfahrungslicht zu Gaia und atmen das Licht ein, das sie zurücksendet. Wir sind uns in unserer westlichen Kultur nur dessen nicht mehr bewusst.

Während der Initiation „Das Portal zu Gaia" 2018 erhielt ich einen Auftrag: Mehrmals in der Woche sollte ich rituell die Erfahrungslichter der Menschen meiner Umgebung sammeln und diese zu Gaia bringen. Auf dem Rückweg nahm ich das Licht der Erde mit zu den Menschen. Diese rituelle Meditation löste bei mir starke Prozesse aus, die mich Schritt für Schritt mit der Wesenhaftigkeit der Erde verbanden. In einer der letzten meiner Lichtverbindungen wurde ich aufgerufen, diesen Prozess mit den Menschen zu teilen, was ich hiermit gerne umsetze. Übt die Verbindung, damit der Mensch seine Rolle als Vermittler wieder aufnimmt!

Trage das Licht der Menschen zur Erde und das Licht der Erde zu den Menschen

Setz Dich aufrecht aber bequem hin.
Atme in Deine Wesensmitte und werde präsent.
Erinnere Dich an Deine Begegnungen des vergangenen Tages, an Deine Freuden, Sorgen, Deinen Zorn und Deine Liebe.
Erinnere Dich daran wie die Menschen um Dich her reagierten. Wie sie sich freuten, wie sie sich sorgten, wie sie wütend waren oder liebten.
Sammle diese Menschheitserfahrungen als Lichter ein und verbinde sie zu einem größer werdenden Licht.
Werte nicht die Erfahrungen. Sammle einfach die Erfahrungslichter der Seelen ein.

Nun begib Dich hinab in die Erde.
Spüre wie Du tiefer und tiefer sinkst, durch die Kruste indurch, bis hin zu einem strahlenden Kern.

Lass nun das gesammelte Licht los.
Warte.
Du erhältst von der Erde ihr Licht. Das Licht der Urkraft. Das Licht des Lebens.
Nimm es in Empfang.

Begib Dich wieder nach oben, bis Du wieder ganz Deinen Körper einnimmst.

Nun entlasse das Erdenlicht. Sieh wie es von Dir ausströmt in die Natur und zu den Menschen. Sieh, wie alle Wessen das Licht der Erde einatmen.

 

Verbinde Dich auf diese Weise so oft es geht mit der Erde. Tausche das Licht der Erde und die Lichter der Menschen aus und trage so aktiv zu einer neuen Verbindung von Erde und Mensch bei.

 

 

Bild © Stefan Brönnle (Bildvorlage Thinkstock)

 


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