Die Tierbegegnung des Herzens


Sreenshot Meldung GEODas GEO-online-Magazin verwies am 8.11.2017 auf das unvorstellbar grausame Vorgehen der Menschen in Indien gegen Elefanten. Da der Mensch den Lebensraum wilder Elefanten immer weiter verkleinert, kommt es immer häufiger dazu, dass diese die Felder der Bauern zertrampeln. Dies wiederum bringt die Menschen so in Wut, dass sie erbarmungslos gegen die Elefanten vorgehen. U.a. zünden sie – wie das Bild zeigt – die Elefanten mit brennenden Teerklumpen an, die an ihren Füßen kleben bleiben.
Die Herzlosigkeit eines solchen Verhältnisses zu Tieren ist schwer zu fassen und kaum zu verarbeiten. Daher rufe ich dazu auf – neben aller Wut – das eigene Herz zu öffnen und Tieren selbstlose Güte entgegenzubringen. Am besten HEUTE!

Neben möglichen postiven physischen Akten an den Tieren Deiner Umgebung – Bau ein „Insektenhotel", pflanze Bäume für die Tiere, streue Igelfutter aus und gebe Tieren in Deinem Garten eine Unterkunftsmöglichkeit , u.v.m. - rufe ich dazu auf, die Tiere an sich und insbesondere die getriebenen Elefanten (aber auch die Wölfe in unserem Lande) rituell zu ehren und um Verzeihung für die Taten der Menschheit zu bitten. Stärkt die Kraft des positiven Menschseins!

Werdet sensibel: Hört auf grausame Taten des Menschen mit Tieren zu assozieren! Menschen, die solches tun, sind keine „Schweine" und auch keine „Bestien" („Bestie" bedeutet „Wildes Tier"), sie leben die Grausamkeit des Menschseins aus, die Tiere nicht besitzen. Ein kleiner Akt der inneren Tierbegegnung kann also bereits sein, seine Worte und Gedanken sensibel zu beachten und nicht in der Wut in verbale Tiergrausamkeit abzugleiten.

Zwei Vorschläge für ein Ritual der Tiere:

1. Wenn Du die schamanische Arbeit beherrschst, rufe Dein Krafttier. Lass Dich von Ihm zu den Elefanten führen (wenn Dein Krafttier nicht zufällig bereits ein Elefant ist). Begegne ihnen mit einem Herzensgeschenk und frage, was wir für die Elefanten – und auch alle anderen gequälten Tiere – tun können. Frage auch, was Du konkret tun kannst, denn jeder Mensch besitzt eigene Gaben und Fähigkeiten, die sich durchaus von denen anderer Menschen unterscheiden.
Setze die Wünsche der Tiere in Taten um.

2. Wenn Du nicht die schamanische Reise und/oder Krafttierarbeit beherrschst, hier ein Vorschlag für eine Meditation:
Zieh Dich zurück und setze Dich in Stille. Sehr gut wäre es, dies auch in der Natur zu zelebrieren. Gehe mit Deiner Achtsamkeit in die eigene Mitte – jenen Raum in Dir, in dem Du ganz authentisch bist. Warte, bis Du ganz darin angekommen bist.

Nun öffne Deine Mitte den Tieren. Stell Dir vor, wie sich ein Fenster oder Portal öffnet. Rufe innerlich die Tiere.
Warte, bis Tiere vor Deinem inneren Auge erscheinen oder Du sie deutlich spüren oder hören kannst.

Lass die Nähe der Tiergeister zu.
Nun bitte Sie um Verzeihung für die Grausamkeiten, die die Menschen an ihnen begehen. Lass dafür Deine Liebe durch das geöffnete Portal zu ihnen strömen. Wenn Du magst, kannst Du auch symbolische Geschenke überreichen.

Frage die Tiere, was wir als Menschen und ganz speziell Du für die Tiere in Deiner Umgebung tun kannst. Wenn Du willst, versprich den Tieren dies zu tun, aber gebe kein leichtfertiges Versprechen, das Du nicht halten wirst.

Bedanke Dich für die Offenheit der Tiere und ihre Bereitschaft, den Menschen dennoch immer wieder zu begegnen und mit ihnen zu leben.

Schließe das geöffnete Portal und komm zurück in die äußere Wirklichkeit.

Setze die Bitten um.

 

Ich danke Dir für Dein offenes Herz und die Bereitschaft, den Tieren mit Liebe zu begegnen. Ich freue mich darüber, wenn Du Deine Tier-Botschaft schilderst und Dein Werk der liebenden Tierbegegnung.

Stefan Brönnle

 

Bild: Sreenshot GEO-Meldung


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