Kommunikation mit dem Geist der Pflanze (Teil 1: Identifikation)


Mann umarmt BaumWir beschreiben hier seit etwa eineinhalb Jahren die geistigen und seelischen Qualitäten der Pflanzen, indem wir über das mit ihnen verbundene Brauchtum und die Mythen berichten und indem wir ihre Anwendung vor allem als Blütenessenz und als Räucherstoff beschreiben. Wichtiger erscheint uns allerdings, selbst mit dem Geist einer Pflanze in Kontakt und Kommunikation zu gehen.

EINE Möglichkeit dazu ist die IDENTIFIKATION

Durch die Identifikation werden Sie selbst zum >Wahrnehmungsobjekt<, also in diesem Fall einer Pflanze! Um dies im Inneren erleben zu können, können wir unseren Verstand ein wenig „überlisten“, indem wir uns einen Weg dorthin visualisieren. Ein solcher Weg mag Fantasie sein, die Wahrnehmung aber ist authentisch!
Zwei Wege führen zur Identifikation: Ein dominanter und ein rezeptiver:

Setzen Sie sich in einigem Abstand vor eine Pflanze.

Schließen Sie die Augen, gehen Sie in Ihre Mitte. Lenken Sie also ihre Aufmerksamkeit in den Bereich in ihrem Körper, an dem Sie sich ganz präsent, authentisch und zuhause fühlen. Dies mag der Bauchraum sein, oder die Brust – machen Sie sich fei von Konzepten.

Schaffen Sie Freiraum. D.h. lassen Sie alles los, was Sie zur Zeit im Alltag beschäftigt und sorgen sie dafür, dass Ihre Grundbedürfnisse (Hunger, Durst, Wärme/Kälte, Toilette,…) befriedigt sind, so dass Sie sich auf die Übung einlassen können.

a) Der dominante Weg

Stellen Sie sich vor wie Sie sich der Pflanze nähern und suchen Sie nach einem “Portal”, einer “Öffnung”. Schlüpfen Sie hinein. Egal wie klein das Objekt oder die Öffnung sein mag, Ihr Bewusstsein kann kleiner sein!
Wenn sie einen Zugang gefunden und in das Wahrnehmungsobjekt geschlüpft sind, dehnen Sie sich aus, mehr und mehr und mehr.... Sie nehmen dabei die Form des Objektes an bis Sie es ganz ausfüllen und werden so selbst zur Blume, zum Strauch, zum Baum.
Nun nehmen sie wahr: Wie fühlen Sie sich? Wie sehen Sie die Welt um sich herum? Wie hören Sie die Geräusche? Was “wissen” Sie über die Welt? Lassen Sie sich Zeit.

Lösen Sie sich wieder von dem Objekt und kehren Sie zurück in die eigene Mitte. Wenn Sie wieder ganz Sie selbst sind, probieren Sie den rezeptiven Weg.


b) Der rezeptive Weg

Nutzen Sie den >Rapport<, um mit dem Wahrnehmungsobjekt in Resonanz zu gehen: Nehmen Sie z.B. die Haltung des Baumes ein. Versuchen Sie den innewohnenden Rhythmus des Ortes und des Wesens zu erspüren und fangen Sie damit an, in diesem Rhythmus zu atmen. Dadurch entsteht eine individuelle Orts-Trance-Haltung mit spezifischem Rhythmus. Bleiben Sie eine Weile in dieser Haltung und Atmung. Nehmen Sie die Haltung des Pflanzengenius ein, seinen (Atem)-Rhythmus, sein Wesen.

Öffnen Sie sich dann innerlich und warten Sie, dass das Objekt “zu Ihnen kommt”. Lassen Sie zu, dass es mit Ihnen verschmilzt.
Nun nehmen Sie wahr: Wie fühlen Sie sich? Wie erleben Sie die Welt um sich? Was und wie hören Sie? Was wissen Sie?

Lösen sie sich schließlich wieder, kehren Sie zurück in die eigene Mitte und verschließen Sie sich.

 

 

Bild © Thinkstock

 


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