Am 21.2.2022 kam Pluto gradgenau zurück auf jene Position, an der er am 4. Juli 1776 stand, als die USA gegründet wurde. Man spricht hier daher von der „Plutorückkehr“. Nach knapp 246 Jahren hat Pluto alle Tierkreiszeichen durchlaufen und führt die USA zurück zu ihrem Ausgangspunkt. Was bedeutet dies?
Pluto ist mit Tod und Wiedergeburt ebenso verbunden, wie mit Transformationsprozessen. Ein Individuum erlebt die Rückkehr des Pluto auf die Position im Geburtshoroskop nicht, da unsere Lebensdauer nicht lange genug währt. Bei Staaten sieht dies anders aus. Die Rückkehr auf seine Position im Geburtshoroskop der USA wirft die Vereinigten Staaten zurück auf das, was ihnen bei der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung wichtig war:
„Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Bestreben nach Glückseligkeit.“
Da die Rückkehr des Pluto im Zeichen Steinbock geschieht, der mit Gesetzen und Strukturen verbunden ist, kann die Erschütterung der Macht die Regierung ebenso selbst betreffen, wie strukturelle Gesetze der Vereinigten Staaten, oder ihre Macht in der Welt. Der „Great Reset“ bekommt hier eine ganz neue Bedeutung! Auf jeden Fall konfrontiert Pluto das Staatsgefüge mit seinen eigenen Schatten. Das, was verborgen gehalten wurde, offenbart sich und wenn es nicht den Ideen dient, die einst bei der „Geburt“ vorgesehen waren, wird er die damit verbundenen Institutionen zerreiben und transformieren. Vieles ist mit einem solchen Urtransit denkbar: Die Verschiebung der Regierungsstrukturen, ausbrechende Machtkämpfe, eine Umstülpung der Wirtschaft, oder die Rückkehr zu Idealen. Auf jeden Fall wird die USA nicht umhinkommen, sich mit den eigenen Schatten auseinanderzusetzen, denn diese werden für alle Welt offenbart.
Bild © Stefan Brönnle (Vorlage digistore)
Kommentare