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Erlebte andere Wirklichkeit: Das Wesen in der Tonfigur

14. Sept. 2021 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Geomantie, Wesen, Wahrnehmung, Wirklichkeit | 0 Kommentare

Ton knetende Hände und ein schemenhaftes Wesen

Die "andere Wirklichkeit" durchdringt unser Leben. Obgleich eine spirituelle Ebene, ein durchseeltes Erleben, in unserer Existenz keine Rolle zu spielen scheint und sich unser Leben scheinbar zwischen Arbeit und Schlafengehen abspielt, gibt es doch immer wieder einen "Riss in der Matrix". In dieser Reihe möchte ich persönliche Erlebnisse, oder jene von mir persönlich bekannten und vertrauenswürdigen Menschen beschreiben, bei denen die "andere Wirklichkeit" sich offensichtlich Bahn brach. Alle Ereignisse sind so geschehen und werden wie erinnert wiedergegeben...

Es muss Anfang der 2000er Jahre gewesen sein. In einer Ausbildungsgruppe wollte ich ein kleines Experiment machen, bei dem wir in Verbindung zu einem Naturwesen traten, um es dann aus dem inneren Gefühl heraus abzubilden. JedeR TeilnehmerIn hatte einen Klumpen Ton erhalten. Alle schlossen die Augen und verbanden sich mit dem geistigen Wesen. Dann begannen wir dem Ton vor uns eine Form zu geben und zwar ausschließlich aus dem kinästhetischen Reiz heraus. Keine formale, für das Auge erkennbare Ästhetik sollte zwischen dem Wahrnehmenden und dem Naturwesen stehen. Der Impuls wurde unmittelbar in den Ton umgesetzt.

So saßen wir eine Weile schweigend und formten unseren Ton, gleichsam wie der mythische Schöpfungsakt wurde über die innere Brücke dem leblosen Ton vor uns Seele eingehaucht.

Als wir die Augen öffneten, waren wir verblüfft wie ähnlich doch die Formgebungen im Vergleich waren. Es hatte sich offenbar tatsächlich ein kinästhetischer Reiz unmittelbar in der Formgebung niedergeschlagen und das Wesen innerlich zum Ausdruck gebracht. Wir waren tief beeindruckt.

Am Ende des Seminars wollten wir sozusagen das Wesen wieder aus seinen tönernen Formen befreien. Der Ton wurde eingestampft und am Ort des Naturwesenfokusses der Natur übergeben. Eine Teilnehmerin jedoch war so sehr mit ihrem Werk verbunden, dass sie dies nicht über das Herz brachte, sie wollte die Tonfigur mit nach Hause nehmen....

Da das Seminar in einem Seminarhaus abseits der öffentlichen Straßen stattfand, parkten die Autos auf einem Parkplatz einige Minuten entfernt, so dass Mitarbeiter des Seminarhauses die TeilnehmerInnen zu ihren Autos fuhren. Der Parkplatz leerte sich, nur der Wagen, in dem die Tonfigur sicher verstaut worden war, wollte sich nicht bewegen. Die Räder blockierten schlicht. Keinen Zentimeter wollte der Wagen rollen. Lange blickte die Teilnehmerin auf Ihr Tonobjekt bis sie einen Entschluss fasste: Sie rief erneut im Seminarhaus an und bat, sie wieder vom Parkplatz abzuholen. So stand sie eine halbe Stunde später mit ihrer Tonfigur wieder vor dem Platz des Wesens, "zerstörte" die geschaffene Form und übergab die Reste der Natur. Dann ließ sie sich erneut zum Parkplatz chauffieren.

Der rituelle Akt des Zurückbringens verfehlte seine Wirkung nicht. Ohne weitere Probleme löste sich die Blockierung der Räder, so dass sie ihre Heimreise antreten konnte.

Unsere inneren Verbindungen sind mehr als Fantasiegebilde. Sie bilden eine Brücke in die ätherische Welt, die sowohl ins Geistige wie ins Physische hinein wirken kann. So können physische Objekte zum rituellen Träger geistiger Wesen werden. Auch wenn sich das Naturwesen bereit erklärt hatte, "Modell zu stehen", so war es nicht bereit dazu gewesen, den Raum seines Wirkens zu verlassen.



Geomantieausbildung Gaias Körper

Schamanismus Ausbildung Drums of Mother Earth


Bild © Stefan Brönnle (genutzte Vorlage: giedre vaitekune/shutterstock)


Ton knetende Hände und ein schemenhaftes Wesen

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