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Gaias neuronales Netz

07. Dez. 2020 | Von: Stefan Brönnle | Kategorien: Erde, Bewusstsein, Gaia | 2 Kommentare

Blau leuchtendes Netzwerk aus Pilzfäden

Gaia besitzt sehr viele Lebensformen, von denen nur ein Bruchteil wissenschaftlich erforscht ist. Eines der unbekanntesten Reiche ist jenes der Pilze. Sie existieren in allen Ökosystemen, sogar im Meer oder der Antarktis. Bekannt und wissenschaftlich beschrieben sind gerademal ca. 120.000 Arten, doch neuere Schätzungen gehen von bis zu 3,8 Millionen Arten aus! 12 Gigatonnen Kohlenstoff Biomasse sollen Pilze sein.

Das, was die meisten als "Pilz" kennen, ist nur der Fruchtkörper, darunter, im Boden, sitzt die wahre Masse. Ein einziger Pilzorganismus kann hier mehrere hundert Quadratmeter groß sein. Dabei ist es jedoch schwierig, die einzelnen Organismen von einander zu trennen. Die Hyphen, die Pilzfäden, verbinden sich mit Pflanzen und anderen Pilzen - sogar über die Art hinaus. In einem Hektar Waldboden können sich so bis zu sechs Tonnen Pilzfäden mit einer Gesamtlänge von 100 Milliarden Metern befinden!

Die Pilze bilden komplexe Gemeinschaften, die mit den Pflanzen verbunden sind. Sie schenken den Pflanzen Phosphor und Stickstoff und erhalten von diesen Zucker, sie schützen pflanzliche Wurzelspitzen vor Schädlingen und leiten Informationen über Gifte im Boden, Schädlingsangriffe, plötzliche Temperaturveränderungen u.v.m über ihr "Wood-wide-Web" in weit entfernte Waldregionen.
So bilden Pilze tatsächlich eine Art neuronales Netzwerk der Erde, wie die Biologin Simard in ihrem Buch "Memory and Learning in Plants" schreibt. Sie geht sogar noch weiter: Es gebe bestimmte Muster und Eigenschaften in diesen Strukturen, die auch für Intelligenz wichtig sind.

Wir bemerken immer mehr, dass die Trennung zwischen den verschiedenen Reichen in der Biologie im Kern willkürlich ist. So wurden Pilze bis ins späte 20. Jahrhundert als Pflanzen gesehen, doch wie die Tiere ernähren sie sich von organischen Substanzen statt Photosynthese zu betreiben, sie nutzen als Speichersubstanz keine pflanzlichen Stärken, sondern wie die Tiere typisches Polysaccharid Glykogen und in der Zellwand finden wir das bei den Insekten bekannte Chitin. Bei den Flechten treten Sie mit Algen und Cyanobakterien in eine Symbiose. Schleimpilze (wie der Name zeigt, früher als Pilze gesehen) schließlich, denen man inzwischen sogar Intelligenz zugesteht, werden mehr und mehr zu einem ganz eigenen Reich. Wie in einem Makroorganismus sind Pflanzen, Tiere, Bakterien und Pilze (u.v.m.) verbunden.

In Star Trek Discovery bildet ein das ganze Universum erfassendes Pilzmycel ein interdimensionales Bewusstseinsportal, durch das man reisen kann. Mag dies heute noch Sciencefiction sein, so gehen tatsächlich die wissenschaftlichen Erkenntnisse mehr und mehr in diese Richtung. Zumindest Gaia ist von diesem neuronalen Pilznetzwerk komplett umspannt. Ein Netzwerk, dass es sich auch schamanisch zu bereisen lohnt!

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Bild © 3dkombinat/shutterstock

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Kommentare

Petra LehmannPetra Lehmann

Ich lese Ihre Artikel sehr gerne, würde auch gerne etwas spenden, aber nicht über PayPal. Auf welches Konto darf ich hin und wieder etwas überweisen?

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