Unsere Pflanzengeister - Die Fetthenne


FetthenneAndere Namen: Bruchwurz, Donnerkraut, Donnerlauch, Fette Henne, Fettkraut und Fettwurzel, Geschwulstkraut , Grummelblome, Liebcheskraut, Stiefelschmiere, Schatzkraut, Schmeerkraut, Schühsalber, Schmutzblettli, Soldatenkraut

Die Fetthenne ist eine uralte Magie- und Heilpflanze. Der botanische Name Sedum telephiumist nicht eindeutig ableitbar. Möglicherweise leitet sich Sedum vom lateinischen sedo - sitzen ab. Der ältere botanische Name Hylotelephium telephium ist eindeutiger: Hyle bedeutet im Griechischen Wald. Hier ist Telephium gleich zweimal vertreten.

Der griechische König Telephos von Mysien wurde von einem Speer verwundet, konnte aber wie der Fischerkönig im Gralsmythos nicht geheilt werden. Erst der abgekratzte Rost von derselben Lanze heilte den König. So ist die Fetthenne im Namen eng mit dem grundlegenden Gralsmythos verbunden. Im Mittelalter bezeichnete der Begriff telephium allgemein Geschwüre und Ekzeme.

Die Germanen weihten die Fetthenne dem Wettergott Thor, der gegen allerlei Zauber immunisierte. Die alten Römer sahen v.a. in der Weißen Fetthenne eine Beziehung zur Göttin Venus. So ist die Pflanze eine typische Heil-, Schutz- und Liebespflanze.

Für ein Liebesorakel pflanzte man zwei Ableger der Pflanze in eine Mauer ein. Wuchsen die beiden auf einander zu, so verhieß das eine glückliche Beziehung des Paares. Legte ein Mädchen an Johanni gepflückte Fetthenne in den Schuh, so wurde der erste junge Bursche, der ihr begegnete, ihr Bräutigam. (Liebcheskraut, Schatzkraut).

Brachte man Stängel der Pflanze über der Tür an oder steckte sie in Wände und sie wuchs weiter, so brachte dies Glück und Gesundheit. Soldaten (Soldatenkraut) nutzten dies als Orakel für ihr Überleben.

Die Beziehung zu Thor wird offenbar (Grummelblome, Donnerkraut, Donnerlauch), wenn die Fetthenne aufs Dach gepflanzt wurde, um das Haus gegen Unwetter und Blitzschlag zu schützen.

Als Heilpflanze wurde die Fetthenne vor allem bei Schnitt- und Stichverletzungen eingesetzt, wie sie eben auch in Kriegen häufig vorkamen. Aber auch bei Brüchen "am heimlichen Ende", wie die Genitalien verschämt genannt wurden, kam die knollige Wurzel zum Einsatz, deren Form an Knabenhoden erinnert. Der Name Geschwulstkraut weist auf den Einsatz der Pflanze bei geschwollenen Gliedern und Drüsenschwellungen hin.

Verräuchert hat die Pflanze eine stimmungsaufhellende und heitere Wirkung. Die Blütenessenz vermittelt Wandlung und Transzendenz. So wie überirdisch oft nur vertrocknete Blütenstände zu sehen sind, während die Wurzeln und Knollen unterirdisch Kraft sammeln, so verleiht uns die Blütenessenz der Fetthenne Ruhe, um die Vergangenheit zu verarbeiten und die Zukunft kraftvoll gestalten zu können.

 

Die Fetthenne - Heilende Kraft der Transformation, des Schutzes und der Liebe

 

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Bild © M. Schuppich/shutterstock


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