Wandelzeit: Der Sinn der Krise


Wäder wie zwei Lungenflügel, ein Wald brenntWir haben eine Krise, unzweifelhaft. Maßnahmen werden getroffen, die noch vor wenigen Tagen für die meisten undenkbar waren: Läden geschlossen, Veranstaltungen abgesagt, vielerorts Ausgangssperren,... Doch welche Botschaft steht für uns hinter dieser Krise? Was können wir daraus lernen, was will sie uns sagen?

Das Wort Krise stammt aus dem Griechischen. Es beruht auf dem Wort κρίσις krísis, was Beurteilung oder Entscheidung bedeutet. Eine Krisenzeit ist also eine Zeit der Entscheidung - und das ist sie unzweifelhaft: Wir müssen uns entscheiden, wem wir glauben, wem wir vertrauen, wem wir helfen und letztlich zwischen Angst und Hoffnung.

Die Krise, die mit dem Corona-Virus in Beziehung gesetzt wird, hat, wenn wir sie genau betrachten, eine globale Vorgeschichte, denn Mensch und Erde durchdringen sich:

Das Corona-Virus machte erstmals gegen Ende 2019 Schlagzeilen, als die ersten Häufungen von Krankheitsfällen in der Metropole Wuhan in der Provinz Hubei bekannt wurden und das Virus als solches identifiziert wurde. Die ersten Meldungen gingen in der Weltpresse noch völlig unter, denn ganz andere Schlagzeilen bestimmten die Medien: Im ausgehenden Jahr 2019 kam es zu Megabränden. Der Wald brannte und das nicht nur in Australien. Im Amazonas-Regenwald, in Indonesien, Kalifornien, in Europa (Korsika, Frankreich, Spanien, Großbritannien, Deutschland), ja selbst in der Arktis brannten wegen der großen Trockenheit die Bäume und Wälder. Die GRÜNE LUNGE der Erde brannte.

Gleichzeitig griff ein Virus einer im Allgemeinen eher harmlosen Virenfamilie, den Coronaviren, um sich, das im Großen und Ganzen auch meist harmlos verläuft, in Extremfällen aber die Lunge angreift und sie entzündet! So brennt die Lunge der Erde und die des Menschen synchron. Erde und Mensch sind eins!



Die Elemente

Warum kam es zu den Waldbränden? Die weltweite langanhaltende Trockenheit, also ein Wassermangel, schaffte die Basis. Wasser ist das Element der Emotionen. Die soziale Emotionalität tritt schon seit Jahrzehnten mehr und mehr den Rückzug an. Es geht in der Kultur unserer Zuvielisation nur mehr um das, was verstandesmäßig richtig erscheint. Das Luftelement ist übermächtig. Freilich ist dies eine Qualität des Luftelementes, die sich lediglich auf den kleinen egobezogenen Verstand bezieht, darum spreche ich auch davon, dass das, was verstandesmäßig richtig erscheint, in unserer Kultur höher bewertet wird, als emotionale Fragen. Auf der klimatischen Ebene zeigte uns das Orkantief Sabine im Februar 2020 in verschiedenen Wellen den aktuellen Höhepunkt, doch bereits 2019 hatten der Zyklon IDAI im März 2019, der Zyklon Kenneth (April/Mai 2019) und eine Serie von Sturmtiefs ihre Zeichen gesetzt. Ein Übermaß an dieser egobezogenen Luftqualität trocknet die Seele aus. So geschah es auch auf der ganzen Erde. Durch den Mangel an Himmels-Wasser (Regen) und das Übermaß an Luft, konnte der Funke des Feuers überspringen und quadratkilometerweise ganze Wälder in Asche verwandeln.

Auf der individuell-seelischen Ebene der Krankheit Covid-19 waren und sind vor allem Regionen betroffen, die die höchste Luftverschmutzung aufweisen: Eben Wuhan und Norditalien. Vor allem die Region Norditalien, die besonders stark von der Corona-Epidemie betroffen ist, hat eine historisch hohe Luftverschmutzung aufzuweisen. Das Element Luft ist hier durch die egobezogene, profitorientierte industrielle Handlung buchstäblich mit Stickstoffdioxiden (NO2), Feinstaub und sich dadurch bildendem bodennahen Ozon verseucht. Der längst nur noch virtuell - in Bits und Bytes - existierende "Gewinn" findet ausschließlich auf gedanklicher Ebene (Luft) statt, die emotionale Zuwendung bleibt davon unberührt.

So sind die Zeichen, die Covid-19 hinterlässt, eigentlich für mich sehr deutlich. Die Erde ruft dazu auf, sich zu entscheiden (Krise), das Luftelement zu reinigen - d.h. sich seiner Gedanken bewusst zu werden - und der Erde mit dem Herzen und der Kraft der Gefühle (Emotionalität = Wasserelement) zu begegnen. Der im Kontext mit der Krisenbekämpfung (Entscheidungsbekämpfung?) genannte Slogan der "Sozialen Distanz" ist dabei genau der falsche Weg (oder zumindest das absolut falsche Wort, denn es geht um räumliche Distanz). Wir brauchen soziale und emotionale Nähe! Auch der in Schlagzeilen der Presse auftauchende Imperativ "Geht nicht hinaus!" ist in dieser Betrachtung falsch. Nicht nur, dass Sonnenlicht das für die Immunstärkung wichtige Vitamin D im Körper aufbaut, wir brauchen gerade jetzt die emotionale Nähe zur Erde, zur Natur! Dazu muss man keine Partys feiern, im Gegenteil, die Zuwendung zur Erde sollte eine intime sein, ein Herzensaustausch von Erde und Mensch.

 

Gaias Körper - Der Weg der Edenhüter
Drums of Mother Earth

 

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Bild © Stefan Brönnle , Umsetzung Leif Brönnle (Bildvorlage Chayakorn Buntharaksa)


Kommentare (3)

  1. Regula Mellenberger:
    28.03.2020 09:25

    Herzlichen Dank für diesen wunderbar klaren Text. Das erklärt so vieles, was spürbar ist. Mit eurer Eelaubnis würde ich diesen gerne ins spanische Übersetzten und einem Freund von mir in Kolumbien senden. Ich würde ihm so gerne diese Zusammenhänge zeigen.
    Mit ganz lieben Grüssen

  2. Stefan Brönnle:
    28.03.2020 10:45

    gerne, solange die Urheberschaft erkennbar bleibt...

  3. Martin Hitz:
    28.03.2020 12:15

    Das ganze Jahr und speziell auf meiner Südafrika Reise vor zwei Wochen begegnete mir immer wieder das Element Wind. Es waren Botschaften wie der Wind ist im Moment, dieses Jahr, für mich und alle das Element auf das besondere Aufmerksamkeit gelegt werden sollte. Der Artikel ist total stimmig und die Botschaften wurden dadurch deutlich.
    Dankeschön

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