Sphären der Erde – Das Wasser


ein sternförmiges Mandala im bewegten Wasser erkennbarDie Erde, GAIA, besitzt verschiedene Seinssphären, über die sie u.a. mit dem Menschen kommuniziert. Diese Sphären sind gleichsam Portale zum Wesen GAIAS selbst. In der Verkultung nehmen sie eine bedeutende Position in den Religionen ein und dienen somit als Türöffner für unser Bewusstsein.

Das Wasser umgibt und durchdringt uns. Menschen bestehen je nach Alter aus 60 – 80 % Wasser, ganz so wie die Erde selbst, deren Oberfläche zu 71 % mit Wasser bedeckt ist. Natürlich ist Wasser „Lebensmittel Nr.1", aber darüber hinaus vertritt das Wasser die Seelenebene der Erde. Die Spirits des Wassers sind die Torwächter ins Seelenreich. In den Mythen ist es ein Fluss, der das Diesseits vom Jenseits trennt. Die Griechen nannten ihn Styx. Die Ägypter bezeichneten den Fluss als Eridanus, oder „Strom des Lebens". Er wurde auch mit der Milchstraße gleichgesetzt. Wasser und die astrale Ebene haben eine so enge Beziehung, dass sie symbolisch als eins begriffen werden. Wer stirbt, „geht über den Jordan".
Umgekehrt gebiert das Wasser auch Leben. Es dient den Seelen als Inkarnationsportal. Der Frau-Holle-Teich auf dem Hohen Meißner, der Teufelsee im Allgäu, der Löwenbrunnen auf der Burgruine Bad Honnef u.a. gelten als solche Portale, durch die die Seele die Welt betritt. Die Seelensphäre des Wassers ist das astrale Portal GAIAS. In ihm spiegeln sich die Sterne, durch das Wasser nimmt die Erde Kontakt zum astralen Raum auf. Erst als Jesus „aus dem Wasser stieg, sah er, wie der Himmel sich öffnete und der Heilige Geist wie eine Taube auf ihn herabkam" (Mk 1,10). In Offenbarung 16:5 spricht der „Engel der Wasser" selbst und in Johannes 5 steigt jährlich ein Engel herab, um das Wasser des Teichs Bethesda zu berühren und „in Bewegung zu versetzen".

Es wundert daher nicht, dass Quellen mit zu den verehrtesten Orten gehören. Das älteste belegte Quellheiligtum lag in Jericho/Palästina. Seine Verehrung lässt sich bis zurück auf 8000 v. Chr. zurückverfolgen. 80% aller Wallfahrtsstätten Österreichs sind mit heiligen Quellen verbunden. Die Überquerung des Wassers kam einer Seelenüberquerung, dem Durchschreiten eines Portals, gleich. Darum sind alte Furten und Brücken Horte von Opfergaben. Noch heute werden bei der Römerbrücke in Trier römische Münzen gefunden, die einst als Opfergaben in den Fluss geworfen wurden. Auch bei der Einweihung der Rosenheimer Inn-Brücke warf 1913 der Flussmeister eine Münze mit Weihespruch in den Inn. Das Wasser als Seelenportal ist die Brücke in den Seelenraum, ja zu Gott. Wundert es da, dass der Papst den Titel Pontifex Maximus (Oberster Brückenbauer) für sich beansprucht?
Am Lebensbeginn steht die Taufe, am Lebensende die Totenwaschung. Nicht nur im Christentum: Auch die Kelten brachten Neugeborene zu einem nahegelegenen Fluss um sie dort kurz ins Wasser zu tauchen. So ist unser Leben vom Wasser umhüllt.

Dabei bildet das Wasser ein alles durchdringendes Netzwerk und Gewebe. Ein inneres Band verkettet die Wassermoleküle allen Wassers auf der Erde, von den Tiefen des Grundwassers, dem Wasser der Erde selbst, bis zu den Quellen; von den Bächen über die Flüsse bis zu den Ozeanen, von der Feuchte der Erde über den aufsteigenden Nebel und das verdunstende Wasser bis zu den Wolken. Alles ist vom Seelengefüge des Wassers durchdrungen und umhüllt.

So bildet das Wasser die Sphäre der Seelenkraft aus und erzeugt eine Brücke, ein Bewusstseinsportal, in den astralen Raum. Es ist die Verbindung GAIAS vom Physischen ins Nichtphysische. Wer nie im Leben reines Wasser trank – wie dies in der westlichen Kultur zunehmend der Fall ist, hat sich von der Seelensphäre GAIAS entkoppelt. Unsere Zellkommunikation ist wesentlich vom Wasser in unserem Körper und damit in unseren Zellen abhängig. Auf einer holistischen Ebene meint dies auch das Druchdrungensein von der Seelensphäre der Erde selbst. Ehren wir die Spirits des Wassers , so verbinden wir uns auch mit der Seelensphäre der Erde und öffnen wortwörtlich in uns Seelenportale.

 

Initiation Rückkehr zur Erde: Das Portal zu GAIA

 

Bild © Stefan Brönnle (Grundlage: Natalia Sedyakina/fotolia.com verändert)

 


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