In Kontakt mit dem Raum


Mann sitzt mit geschlossenen Augen in TürrahmenUnsere Wahrnehmung ist ein faszinierendes Werkzeug, bei dem Einzelfakoren – sogenannte Rohdaten – in unser Bewusstsein gelangen, getrennt abgearbeitet werden, um anschließend wieder verknüpft zu werden. Dabei müssen wir am wahrgenommenen Ort noch nicht einmal physisch präsent sein. Wir bedürfen aber einer Fokussierungshilfe für unser Bewusstsein.

Diese Tatsache wurde vielen Menschen bewusst, die mit völlig unterschiedlichen Techniken Fernwahrnehmung betrieben:
In der Psychometrie wird der Bewusstseinsfokus mittels Berührung gelenkt. Die kinästhetische Anknüfung an einen Gegenstand ermöglicht hier das Abfragen z.B. der Geschichte des Objektes, seiner Besitzer und ähnlichem.

Im Technical Remote Viewing – einer zur Psispionage entwickelten Technik (dem sogenannten Protokoll) – werden Zahlencodes genutzt, um das Bewusstsein auf das wahrzunehmende Objekt oder den Ort zu lenken. Diese Codes sind willkürlich, sie können also theoretisch auch erwürfelt werden. Maßgeblich ist der vorherige bewusste Akt des Inbeziehungsetzens. Einer Person muss also das wahrgenommene Objekt zuvor wenigstens marginal bekannt sein. Diese verbindet den Zahlencode durch Aufschreiben, z.B. auf ein Bild des Objektes, mit dem Wahrnehmungsobjekt. Von nun an kann der Zahlencode dem Bewusstsein auch anderer Personen als Brücke zum Wahrnehmungsobjekt dienen.

In der Fernheilung wird gerne der Name einer Person, ein Foto, o.ä. genutzt, um das Bewusstsein auf die wahrzunehmende Person zu fokussieren.

Egal, ob Berührung, visuelles Bildbetrachten, oder das Hören oder Lesen eines Namens, Geburtsdatums oder TRV-Zahlencodes, das Bewusstsein nutzt dies als Brücke über Zeit und Raum hinweg. So gesehen sind auch die Grifflängen der physikalischen Radiästhesie sowohl kinästhetische Brücken (Halteabstand der Rute), als auch „Zahlencodes" (wenn die Angabe z.B. in Lecherwerten erfolgt). Es ist erstaunlich, wie ähnlich sich hier die Methodiken sind, wenn man die Grundprinzipien erst einmal verstanden hat.

In der Geomantie kann man so auch die Fokussierung auf bestimmte Plätze am Ort nutzen, um an tiefere Informationen zu gelangen. Will man in Kontakt zum Haus und seiner Geschichte treten, bieten sich hierfür sehr gut die äußeren Hausecken oder z.B. Türrahmen an. Im ersten Fall unterstützt die sogenannte Kantenstrahlung beim kinästhetischen Kontakt mit der Hausecke den Bewusstseinskontakt mit dem ganzen Haus. Im zweiten Falle tritt man in der Tür sozusagen mit dem Mauerwerk in Beziehung, in dem man im Türrahmen sozusagen „drinsteckt". Türrahmen und Außenecken können insbesondere genutzt werden für radiästhetische Gesamtabfragen, radiästhetische Überprüfungen, sowie aber natürlich auch, um über sie z.B. die emotionale Ebene des Hauses wahrzunehmen.

 

Übung:

Stell oder setz Dich in den Türrahmen, nimm Kontakt zum Haus auf, indem Du ihn berührst. Leere Deinen Geist und achte auf Deine Sinneseindrücke!

 

Weiterbildung:
Seminare „Grenzenlose Sinne" & „Radiästhesie: Techniken der Hausbegehung" in der Geomantieausbildung Raum und Mensch 2018 (Hier klicken)

Bild © fotolia


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