Super-Blau-Blut-Mond


Vollmond über MenhirAm 31.Januar erwartet uns ein einzigartiges mondisches Ereignis, wie wir es zuletzt vor 150 Jahren hatten. Der Mond begibt sich in die Kraft gleich 5 besonderer Zeitaspekte:

  • Vollmond: Am 31. Januar ist Vollmond. Die Kraft des Mondes ist an ihrem Höhepunkt und er unterstützt Prozesse, die der Nährung und Kraft bedürfen.
  • Supermond: In der selben Nacht ist der Mond um 30% heller als normal und kommt der Erde besonders nahe. Die Mondumlaufbahn ist ja kein exakter Kreis, sondern eine leichte Ellipse. Damit entfernt er sich beständig und nähert sich wieder an. So wird der Mond etwa um ein Siebtel größer sein, als wenn er seinen erdfernen Punkt innehat.
  • Blue Moon: In der Regel ist einmal pro Monat Vollmond. Da bereits am 2. Januar der erste Vollmond des Jahres eintrat, ist der Vollmond am 31.Januar der zweite dieses Monats. Ein solches Ereignis wird „Blue Moon", also „Blauer Mond" genannt. Der „Doppelte Vollmond" verdoppelt sozusagen auch die weibliche Kraft, das Yin.
  • Mondknoten: Die scheinbare Sonnenbahn (Ekliptik) und die Mondbahn liegen nicht exakt auf einander. Die beiden Ringe „berühren" sich optisch an zwei Punkten. Diese werden „Mondknoten" genannt. In der Astrologie weisen die Mondknoten auf besondere karmische Lernerfahrungen hin. Am 31.Januar 2018 nun tritt der Vollmond in den Mondknoten. Es kann daher zum Aufleben karmischer Themen kommen.
  • Mondfinsternis: Wenn der Vollmond genau auf den Mondknoten tritt, kommt es zu einem weiteren Ereignis, einer Mondfinsternis, die auch „Blutmond" genannt wird, weil der Erdschatten, der auf die Mondscheibe fällt, diese rot verfärbt. Grund dafür ist der langwellige rote Anteil am Sonnenlicht, der durch die Atmosphäre der Erde in den Bereich des Kernschattens hineingebrochen wird und den Mond beleuchtet, während das kurzwellige blaue Licht stark zerstreut oder absorbiert wird. In der Astrologie wird eine Mondfinsternis sehr vielschichtig gedeutet, dabei steht meist der transformative Charakter der Wirkung mit positiven und negativen Aspekten eines solchen Ereignisses im Zentrum der Deutung.  Dabei ringen die männliche Kraft der Sonne und die weibliche Kraft des Mondes miteinander. Die Erde steht zwischen diesen beiden Kräften und wird damit in „eine Entscheidung gezwungen". Kosmologisch-symbolisch gesehen ist die Mondfinsternis ein Aufruf der Entscheidung für die Menschen....

    Die Mondfinsternis an sich wird allerdings bei uns nicht zu sehen sein. Diese wird nur in Ostasien, Australien, Hawaii und Alaska erlebbar werden. Ihre Wirkung aber wird auch bei uns fühlbar.

 

Wir haben also einen Blaumond und Blutmond, Yin und Yang zeitgleich. Um dies zu toppen, steht der weibliche, das Wasser regierende Mond im Feuerzeichen Löwe. „Unterstützt" wird diese Situation von einem Trigon mit Mars und einer Opposition zur Venus. Es ergibt sich ein starkes Spannungsfeld der männlichen und weiblichen Kräfte mit karmischer Grundqualität.

Rituell eignet sich eine solche Kraft - geschickt genutzt - dazu, Konflikte zwischen dem Yin und dem Yang zu harmonisieren und durch die Kraft des Vollmonds in ihrer Beziehung zu stärken. Dies gilt nicht nur für Paarbeziehungen, sondern auch im Menschheitskollektiv.

Mit dem „Super-Blau-Blut-Mond" erhält das Jahr 2018 einen kraftvollen Einstieg und die Möglichkeit, alte Konflikte beizulegen und in eine neue harmonische Kraft zu führen.

 

 

Bild © fotolia


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