Wege zum Frieden: Segen für die Erde


Wallfahrtskirche PeißenbergDie Erde und die Menschen sehnen sich nach Frieden. Angesichts vermehrter Gewalt und Kriege kommt man sich oft hilflos und klein vor, unfähig zu handeln. Doch es gibt Initiativen – kleine und große – die sich dem Erhalt und der Schaffung des Friedens zuwenden, die Zeichen setzen: Politisch, spirituell, meditativ, laut und leise…. An dieser Stelle wollen wir solche Impulse vorstellen, um zu zeigen: Jeder kann handeln!

 

 

 

Segen für die Erde

Die Erde ist heilig! Doch wann leben wir nach dieser Prämisse und vor allem: Wie zeigen wir der Erde, dass sie uns heilig ist?

Der „aufgeklärte Geist“ verbringt mehr Zeit in der virtuellen Welt des Internets und in künstlich-technischen Welten als in der Natur und trotzdem wissen wir doch alle, dass ein Leben ohne die Erde eben nur reine Fiktion bleibt!
Es ist an der Zeit, die Erde als seelisch-geistiges und physischen Wesen zu achten und mit ihr in Beziehung zu treten, um den Wandel zu einer echten nachhaltig-integralen Kultur zu vollziehen.

Räucherschale auf SteinDas Projekt „Wiederverbindung mit der Erdmatrix“ der Geomantin und Schamanin Sibylle Krähenbühl will aktiv die Wiederverbindung des Menschheitskollektivs mit der Erde als Urmutter der Lebewesen unterstützen und kräftigen. Je mehr Menschen die Entstehung dieser Wiederverbindung unterstützen, mit ihrer Arbeit und ihren Gruppen diese Impulse verankern, je breiter wird das Feld in seiner Wirkung. Die rituellen Impulse werden dabei in die geomantischen Strukturen der Landschaften und in das Energie- und Seelengewebe der Erde verankert, damit sie in größere Gebiete und in das Herzen der Menschen getragen und aufgenommen werden können. Dies findet in Form achtsamer Ritualarbeit statt.

Der Hohe Peißenberg ist einer der Orte an und mit denen gearbeitet wird. Der Berg stellt ein sogenanntes Landschaftszentrum dar: Landschaftszentren sind geistig-seelische Zentren von sogenannten Landschafts-Holonen. Ein Holon ist eine geistig-seelische Einheit. Innerhalb eines Holons existiert jeder Aspekt des Universums. In der Mythologie taucht die Mitte meist in unmittelbarer Beziehung zur Vertikalen, der axis mundi auf. Der Baum des Lebens stand im Zentrum des Paradieses, der Weltenberg Meru bildet die Mitte der Welt, in China gibt es am Himmelstempel das durch einen Stein markierte Zentrum der Welt, Golgatha (durch den Tod Christi, selbst eine axis mundi) ist für die Christen die Mitte der Welt, die Kaaba von Mekka (genauer gesagt ein Meteorstein, der vom Himmel auf die Erde viel - eine axis mundi!) ist für den gläubige Moslem das Zentrum der Welt.

So stellt der Hohe Peißenberg ein solches Zentrum für den Landschaftsraum des Pfaffenwinkels dar. Mit seiner charakteristischen Form eines sogenannten Drachenrückens und der Wallfahrtskirche auf seinem „Haupt“ lässt der Berg in der Tat den Urmythos von Drache und Lanze leibhaftig erlebbar werden. Segenskräfte, die hier zentriert auf den Ort einwirken, wirken auf einen großen Landschaftsraum.Ritual am Wasser

Die Quellen der Ammer sind ein weiterer Fokuspunkt der schamanisch-rituellen Arbeit von Sibylle Krähenbühl. Wasser ist Bewusstseinsträger, ein Bewusstseins-Kraftstrom, der die Wassermoleküle der ganzen Welt in einer vernetzten Verbindung hält. Quellen – mythologisch als „Augen der Göttin“ betrachtet – stellen die Geburt des Wassers dar. Aus der Astrologie  und Psychologie wissen wir wie prägend die Erlebnisse der Geburt für den weiteren Lebensweg sind. Hier eingebrachte Segenskräfte potenzieren sich in ihrer Wirkung vielhundertfach.

So ist die “Wiederverbindung mit der Erdmatrix“ eine prozessorientierte rituelle Friedensarbeit, die den Frieden nicht als einen politischen Statusquo, sondern einen kollektiven Seinszustand begreift, der auch als gelebte Interaktion zwischen Erde und Mensch existiert.

 

Weiterführende Links:

Wiederverbindung mit der Erdmatrix 

28.-31.7.2016 Die Segenskraft zentrieren

 

 

 

Bilder:

Peißenberg © fotolia

Räucherschale & Ritualarbeit © S. Krähenbühl


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