Wege zum Frieden – Schritte zum Frieden


Die Erde und die MenFriedensstab vor Sonneschen sehnen sich nach Frieden. Angesichts vermehrter Gewalt und Kriege kommt man sich oft hilflos und klein vor, unfähig zu handeln. Doch es gibt Initiativen – kleine und große – die sich dem Erhalt und der Schaffung des Friedens zuwenden, die Zeichen setzen: Politisch, spirituell, meditativ, laut und leise…. An dieser Stelle wollen wir solche Impulse vorstellen, um zu zeigen: Jeder kann handeln!

Der Frieden ist ein Weg, ein Pfad, der begangen werden will. Stellen Sie sich diese Idee ganz praktisch vor! Dann gehen Sie jeden Schritt für die Erde, für die Menschen und für den Frieden… Einen solchen Impuls hatte Hartmut Johannes Schrüfer: Mit jedem Schritt den Sie voran schreiten geben Sie bewusst Frieden in die Welt. Jeder bewusste Schritt für den Frieden ist ein Schritt zur Rettung unserer Welt und letztlich ein Schritt, um uns selbst zu retten.Die Energie folgt unseren Gedanken!“ Im Kaisergebirge war er unterwegs mit seinem Stab, einem Stab auf den er einen Kristall gesetzt hatte. Das zog die Aufmerksamkeit anderer Wanderer auf sich: Warum der Stab? Nur zögerlich beginnt er Antwort zu geben und hier wird es ihm auch selbst bewusst: „Doch als ich das sagte >Das ist für den Weltfrieden<, spürte ich sofort: Das kommt aus meinem tiefsten Herzen. Ja, das ist es, warum ich unterwegs bin!“.

Viele Kilometer ist er seither gelaufen, meditativ, mit jedem Schritt die Botschaft des Friedens in die Erde gebend. Hilfe und Stütze ist ihm dabei sein selbstgefertigter Pilger- und Friedensstab. Achtsam ist er mit Wolle umwickelt, gekrönt von einem Kristall, der mit seiner Spitze zur Erde weist, mit Federn geschmückt – alles Dinge, die die Erde ihm schenkte. Sie kamen zu ihm, Stück für Stück. „Mit dem Stab gehst Du keine Strecken. Dieser Stab ist einfach nur SEIN. Ich war damit schon auf Bergen. Doch obgleich ich nur einen Tag unterwegs bin, erfüllt es mich wie eine unendliche Reise. Denn die Reise zu Deinem tiefsten inneren Frieden ist immer unendlich….Unendlich schön!“ Sein Stab aus Silberweide verbindet dabei bei jedem Erdkontakt gleichzeitig Himmel und Erde.

Beginnt er seinen Weg, so sagt er sich im Stillen „Friede für die Welt“ und bleibt in dieser Präsenz die ersten 30 bis 50 Schritte. Innerhalb dieser Zeit baut sich ein Energiefeld auf, das selbständig weiterwirkt und wenn seine Gedanken abschweifen, beginnt er von vorne.

So ist sein Gang nicht einfach ein politisches Statement, er ist ein bewusstes Werk für sich selbst, aber auch für Mensch und Erde. „Botschafter für den Frieden“ nennt er sich inzwischeFriedensstabn – vielleicht ein bisschen zaghaft. Er trägt die Botschaft nirgendwo konkret hin, doch stets ist er verbunden mit dem Ort, an dem er sich befindet – und das ganz konkret. Unaufdringlich ist dieser Botschafter, man spürt keinen Missionierungseifer, nur wenn man danach fragt, erhält man Antwort. Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich darauf. „Manche Leute sind froh, dass das jemand macht – dann brauchen sie das nicht zu machen, womit das Thema für sie abgehakt ist. Einige zucken mit dem Schultern, weil sie mit „Frieden“ nichts anzufangen wissen. Manche sagen, da kannst du eh nix machen; das ist die Sache unserer Politiker. Doch sehr viele finden das echt super und wollen auch etwas zum Frieden in der Welt beitragen“. So laufen vielleicht inzwischen viel mehr Menschen für den Frieden, ohne dass der Friedensbotschafter davon weiß. Zumindest ist er auch dazu übergegangen für andere Friedensstäbe zu fertigen. Doch es gibt keinen Katalog, nur einen langen schöpferischen und zutiefst individuellen Prozess, bei dem der „Kunde“ nach Möglichkeit die Utensilien seines Stabes selbst findet…. Oder eben finden lässt.

Mehr zu den Friedensstäben

Auf diese Weise begegnen H.J. Schrüfer, dem „Friedenswanderer“, auf seinen Wegen auch andere Wesen. Tiere kommen ungewöhnlich nahe. Sie rennen oder fliegen nicht einfach davon. „Wir sind dann gemeinsam im Frieden“, so Schrüfer. „Bussard, Milan, Kuckuck und Specht haben mich schon so nah begleitet, dass ich sie genau betrachten konnte. Katzen, Schlangen, Steinböcke und Biber halten inne und betrachten mich“.

Ein Wanderer für den Frieden: H.J. Schrüfer.

H.J.Schrüfer mit Friedensstab

„Frieden ist immer.
Hier und jetzt.
Sperr auf Dein Herz und lasse den Frieden hinaus!

 

 

 

Bilder © H.J. Schrüfer

 

 

 


Kommentare (2)

  1. Petra Lehmann:
    18.05.2016 15:44

    Vielen Dank für diesen ganz wichtigen Beitrag.

  2. Hartmut Schrüfer:
    31.05.2016 18:28

    Hallo Ihr Frieden liebenden Menschen !
    Schreibt Komentare, wo Ihr schon Frieden gebracht habt.
    Herzlichen Dank
    Euer Hartmut
    Botschafter des Frieden

  1. 1

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