Die Symbolik der Zahl – Die 6


Grafik der drei Ebenen, darunter zahlen im Kreis und die Zahl 6Grafisch schwingt sich die 6 aus dem Geistigen herab und trägt Frucht im Physischen, oder umgekehrt: Das Bewusstsein befreit sich aus dem physischen Körper und schwingt sich zum Geistigen hinauf. Die 6 ist eine Zahl der Verbindung von Geist und Materie. Kabbalistisch ist 666 nicht nur die “Zahl des Tieres” aus der Johannesapokalypse, also jener Kraft, die das Bewusstsein ganz im Stofflichen bindet, sondern auch die Zahl von Jesus Christus, der das Bewusstsein aus der Bindung an die Materie zu befreien vermag.

In der 6 sind 1, 2 und 3 enthalten: 1 + 2 + 3 = 6; 1 x 2 x 3 = 6. Multiplikation und Addition der drei Kernzahlen ergeben die 6. Deshalb brauchte im Judentum und Christentum die Schöpfung 6 Tage. In ihr verbindet sich der Geist mit der Materie und die Seele kann ihre Bewusstseinsreise antreten. Geometrie-symbolisch* (*nicht wirklich geometrisch) ergibt sich ein Sechseck, wenn man die in einem Quadrat (4) enthaltenen Dreiecke (3) miteinander verschränkt und sie einander durchdringen lässt: Die 4 (Materie) und die 3 (Geist) sind in der 6 implizit an einander gebunden. So hat der Geist auf Erden 6 Dimensionen (hinten, vorne, links, rechts, oben und unten), um seine Erfahrungen zu sammeln.

Das 6. Gebot ist das Verbot der Unkeuschheit. In der Sexualität (sechs = Sex) bindet sich der Geist an die Materie, da neues Leben entsteht. Daher ist die Sexualität für kosmisch ausgerichtete Religionen wie die des Christentums, verwerflich. Bei den Kelten dagegen war 6 eine heilige Zahl: 3 Tage vor und 3 Tage nach Vollmond galten als heilig (3 + 3 = 6). Nach 2 x 6 Raunächten begann ein neuer Zyklus und die Stuben wurden gereinigt. Die Kelten lebten das Geistige im Materiellen, Zyklischen.




Bild: Thinkstock verändert


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