Wasser: Die Kraft des Wirbels


WasserwirbelEin physikalisches Gesetz besagt, dass bei einer wirbelnden Bewegung die energetische Wirkung umso stärker und die Masse umso größer wird, je enger der Radius und je höher die Winkelbeschleunigung und Periodizität (= Frequenz) ist und umgekehrt.

Bei einer implosiven Wirbelbewegung, wie sie Viktor Schauberger verstand, verkleinert sich der Aktionsradius beständig, wodurch es zu einer automatischen Zunahme der Winkelbeschleunigung und damit zu einer Verstärkung der Energ
ieeinwirkung kommt. Somit ziehen implosive, zentripetal gerichtete Wirbel auch Ätherkräfte an. In einem gesunden, vitalen Fließgewässer wechseln zentripetal und zentrifugal gerichtete Wirbel einander beständig ab. Es kommt zu einem Zusammenziehen und Loslassen von Lebensenergie, dem Reichschen »Pulsen der Lebenskraft« gleich. Das Wasser besitzt sozusagen einen Herzschlag. Dieser wird durch das Strömungsprofil erzeugt, der das Wasser in Wirbelprozesse bringt.

So entstehen kaskadenartige Strukturen, die wiederum das Wasser zur Bildung von Querwirbeln veranlassen. Darüber hinaus bilden sich aber auch Längswirbel etwa in der Flussmitte, vor allem dort, wo die Wassertemperatur dem Anomaliepunkt am nächsten kommt. Dies ist auch der Grund für das Verhalten der Forellen: In den Längswirbeln ist das Wasser am dichtesten und energiereichsten. Die ideale Stromlinienform des Forellenkörpers ermöglicht es den Tieren, in dieser energiereichen Zone zu verbleiben und Energie aufzutanken. Werden sie gestört, verändern sie durch leichtes Aufstellen der Flossen die Strömungsstruktur ihres Körpers. Dadurch kommt es zu einer weiteren Wirbelbildung, die schlagartig hinter dem Körper Energie anzieht und die Forelle wie eine Kanonenkugel entgegen der Strömungsrichtung des Wassers davon schießen lässt.

 Wirbel im Wasser mischen dieses nicht nur, sondern kühlen es zugleich ab. So verlaufen in der Flussmitte Längs oder Longitudinalwirbel. Wie Callum Coats schreibt (1999: 247f.), verkörpern sie die Strukturbildung in jenen Energien, die für die Sedimentaufnahme und den abtransport nötig sind und ohne die der Flusslauf verschlammen würde. »Zugleich sind sie die Gebilde, die die entgegengesetzt strömende Levitationsenergie, die immaterielle Psyche eines Wasserlaufs, erzeugen und verstärken« (1999: 248).

Natürlicherweise mäandrieren Fließgewässer, sie wechseln ihren Lauf von einer Links in eine Rechtskurve. Dadurch wird auch der energiereiche Längswirbel, sozusagen das Rückgrat des Wasserdrachens, beständig von der einen zur andern Uferseite gedrängt. Zwischen den Seitenwechseln ist der Fluss am seichtesten, hier wird nach obigem Schema Energie an die Umgebung abgegeben, in den Kurven folgerichtig aufgenommen. Unterbindet man den Schlängellauf und begradigt Fließgewässer, kommt es zu einer stetigen Energieabgabe »der Drache stirbt«!
Die Wirbelbildung in Gewässern hat aber noch weitere sekundäre Energieeffekte: Durch die Wasserbewegung werden mitgeführte Steine mitbewegt und treffen aufeinander. Schlagen zwei kristalline Steine mit gleicher Zusammensetzung aneinander, kommt es zu einer Entladung gespeicherter Energien. So nährt ein vitaler Flusslauf energetisch beständig seine Umg
ebung und sich selbst durch sein Geschiebe.

Wir können nun verstehen, welche verheerende Wirkung unser Ingenieur Wasserbau auf die Lebenskräfte unseres Planeten hat: Auenwälder werden abgeholzt, die Ufer landwirtschaftlich genutzt, die Flüsse begradigt. All dies führt zu Erwärmung und permanentem Energieverlust.



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