Äther-Spürübung


Sonne zwischen den HändenStellen Sie sich aufrecht hin. Ihr Kopf wird in Ihrer Vorstellung von einem unsichtbaren Faden gehalten, ihr Steißbein von einem Gewicht nach unten gezogen. Atmen Sie entspannt.

Heben Sie Ihre Hände und halten Sie sie etwa in Brusthöhe so, dass die Handflächen zueinander zeigen. Die Hände sind etwa 40 cm auseinander. Ihre Augen sind geschlossen. Die Zunge liegt am Gaumen an.

Stellen Sie sich nun vor, dass Sie durch Ihre Fußsohlen einatmen. Der Atem strömt die Beine empor zum Damm und von dort über das Steißbein, die Wirbelsäule hoch bis zwischen die Schulterblätter. Atmen Sie aus und stellen Sie sich dabei vor, Ihr Atem flösse von diesem Punkt zwischen den Schulterblättern die Arme entlang zu den Händen, und Sie würden durch die Handinnenflächen ausatmen.
Wiederholen Sie diesen Ablauf öfter: Durch die Fußsohlen ein-, die Beine und den Rücken hoch-, die Arme entlang durch die Handflächen ausatmen.

Vielleicht spüren Sie bereits nach einigen Atemzügen ein Kribbeln oder ein Wärmegefühl in den Handflächen. Atmen Sie stets weiter durch die Fußsohlen ein und die Hände aus.

Beginnen Sie nun die Hände in Zeitlupe aufeinander zuzubewegen, indem Sie mit der obigen Atmung fortfahren.
Sind die Hände nur noch wenige Zentimeter voneinander entfernt, so kehren Sie die Bewegung um und entfernen Sie die Hände voneinander, bis Sie in der Ausgangslage sind.

Atmen Sie zum Abschluss einige Atemzüge in den Bauch.

Vielleicht konnten Sie eine der folgenden Wahrnehmungen in den Händen empfinden: Wärme, Kühle, Kribbeln, Druck oder Widerstand beim Aufeinanderzubewegen der Hände; Druck oder Haftung beim Auseinanderbewegen der Hände. Dies sind Wahrnehmungen der Ätherebene.



Bild: Thinkstock


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