Bäume als Standortindikatoren: Hexenbesen


Hexenbesen an KiefernastAls „Hexenbesen“ oder „Donnerbüsche“ (auch „Kollerbusch“ oder „Wetterbusch“ genannt) bezeichnet man kugelartige Verwachsungen der Zweige in den Baumkronen. Die Biologie sieht verschiedene Ursachen bei verschiedenen Bäumen: Bei der Birke wird ein Schlauchpilz als Ursache genannt, bei der Tanne ein Rostpilz, bei anderen Laubhölzern werden Taphrina-Pilze als Ursache gesehen, bei Esche und Robinie gar Virusinfektionen.
Interessant, dass das gleiche Phänomen bei verschiedenen Arten durch ganz verschiedene Arten, ja sogar Reiche verursacht werden soll.

Wie schon die unterschiedlichen Benennungen zeigen, wird der Hexenbesen mythologisch als eine wundersame magische Verwachsung gesehen, die zum Teil Hexen, zum Teil dem Donnergott Thor ursächlich zugewiesen wird.

Geomantisch stehen Hexenbesen mit starken rechtsdrehenden (also aufbauenden) Strahlungen im Zusammenhang, die die Pflanze zu einem starken Wuchsverhalten anregen. Das hier gezeigte Bild wurde unmittelbar an der Heidenmauer auf dem Mont Saint Odile aufgenommen.


Bild: © Stefan Brönnle

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