Die Magie des Blitzbaums


BlitzWie schon im Beitrag „Der Blitz – Von den Göttern berührt?"  dargelegt, galten bei den Etruskern vom Blitz getroffene Bäume als heilig. Blitze haben – darauf weisen sogar klinische Studien hin – visionäre Eigenschaften.

In der Radiästhesie bekannt ist das sogenannte „Blitzgitter", es „kreuze sich" an Standorten von vom Blitz getroffenen Bäumen. Man nimmt hier daher an, dass die Bäume vom Blitz getroffen wurden, weil diese auf einem Kreuzungspunkt des Blitzgitters standen. Nach meinem Wissen ist jedoch nirgendwo eine Maschenweite oder eindeutige Orientierung dieses sogenannten „Blitzgitters" beschrieben worden. Auch zeigte sich bei der Untersuchung zahlreicher Blitzbäume, dass nicht immer 4 Linien des „Blitzgitters" regelmäßig vom Einschlagpunkt des Blitzes ausgehen. Manchmal sind es deutlich mehr, manchmal auch deutlich weniger. Ich favorisiere daher die Theorie, dass es sich beim sogenannten „Blitzgitter" um Entladungsspuren des Blitzeinschlags im Boden handelt und nicht um ein bereits vor dem Einschlag präsentes Gitter.

Davon abgesehen hat das „Blitzgitter" oder die „Blitzspur" interessante wellenlängenspezifischen Eigenschaften. Es besitzt die nutzbare Grifflänge 8,25 Lecherantennen-Einstellwert (LA) und damit eine Wellenlänge von 33 Zentimetern, bzw. 908,46 MHz. In der 21. Oktave kommen wir zu 433 Hz. Bis 1939 lag der „natürliche Kammerton" bei 432 Hz. Auf diesen Ton, wird in Indien traditionell die Ursilbe „OM" intoniert. Dem Ton wird eine Verbindung von Himmel und Erde, bzw. Kosmos und Mensch nachgesagt, so wie der Blitz Himmel und Erde als eine gewaltige axis mundi verbindet.

KanzelEs wundert daher nicht, dass Kanzeln im christlichen Sakralbau gerne auf eine Blitzlinie gesetzt wurden. Sie verbinden den dort stehenden Priester gleichsam mit dem Kosmos. Da man – wie schon im Beitrag „Der Blitz – von den Göttern berührt?" beschrieben – durchaus auch „Geistesblitze", also Ideen und Eingebungen, mit der Blitzresonanz in Beziehung setzt, sind die Blitzlinien so auch unter dem Namen „Beredsamkeitslinien" bekannt.
Kanzeln besitzen einen Schalldeckel, der sehr häufig auf der Unterseite das Symbol der Taube (für den Heiligen Geist) trägt. Aus diesem Grunde wird dieselbe Grifflänge (8,25 LA) auch mit dem Kürzel „Heiliger Geist" belegt. Die nutzbare Grifflänge für das Blitzgitter ist identisch mit „Etruskergitter", „Blitzgitter", „Heiliger Geist", „axis mundi" oder „Beredsamkeit". Diese Urqualitäten sind sozusagen mit der Blitzresonanz verbunden.

Bäume, die vom „Blitz berührt" wurden, dem „kosmischen Feuer", also sogenannte Blitzbäume, tragen ebenfalls diese Resonanz der Verbindung mit dem kosmisch-geistigen Raum in sich. Deshalb wurden sie von den Etruskern in speziellen Blitzgräbern bestattet. Sie galten als heilig. In der Volksmagie wurde das Holz von Blitzbäumen eingesetzt, um sich vor bösen Zaubern zu schützen (Thor geweiht), um verborgene Schätze zu entdecken (der Blitz als Brücke oder Schlüssel), um Fruchtbarkeitszauber durchzuführen (Thor/Donar galt auch als Fruchtbarkeitsgott) oder zu weissagen („Eingebung", „Gottesurteil").

Blitzbaum-TestobjekteMit einem Stück Holz eines Blitzbaumes als Testobjekt lassen sich nicht nur die Blitzentladungsspuren finden, einer „Reliquie" oder einem „Kraftobjekt" gleich sind sie auch befähigt, eben jene Qualität der „Verbindung von Himmel und Erde" im Raum zu erzeugen:

  • Suche Dir mit dem Blitzbaum-Testobjekt und der Grifflänge 8,25 LA einen Ort zum Aufbau deines speziellen „Blitzraumes". Natürlich eignet sich dafür hervorragend eine Blitz-Entladungsspur. Es können aber auch andere Anreger derselben Wellenlänge sein. So kann z.B. auch eine Wasserader diese Qualität mit sich tragen, insofern diese einen Blitz-Einschlagspunkt kreuzt.
  • Positioniere ein Blitzbaum-Testobjekt auf dem Anregungs-Ort.
  • Lege nun Natursteine mit möglichst gerader Schnitt- oder Bruchkante in einem Radius von 33 Zentimetern lichter Weite, oder Oktaven davon (66 Zentimeter, 132 Zentimeter, usw.) um das Testobjekt und warte wenige Minuten.
    Man kann die Wartezeit verkürzen und die Intensität der Resonanz erhöhen, indem man die Steine mit einem Hämmerchen oder einem Stein anschlägt.

Im Inneren des Kreises wird sich nun ein Resonanzfeld aufbauen, das im Stande ist, dich intensiv mit Himmel und Erde zu verbinden; ein gebauter Raum des „OM".

Radiästhetische Versuche mit Blitzbaum-Testobjekten zeigten aber auch, dass sich die Blitzresonanz im Menschen einkoppelt, wenn das Testobjekt auf z.B. die Thymusdrüse (Mitte Brust) gelegt, oder längere Zeit an dieser Stelle am Körper getragen wird. Die Fähigkeit geistige Verknüpfungen zu bilden, bzw. die „geistige Anbindung" wird dadurch deutlich erhöht. Stärkungen des Immunsystems über diese Resonanz sind wahrscheinlich, bedürfen aber noch weiterer Forschungen.
In der Volksmagie herrschte in Böhmen die Auffassung, wer Späne eines Blitzbaumes mit sich führe, erlange große Stärke. So wurde Blitzholz gerne in einem Schwertheft mit eingefasst, da es dem Schwert die Macht verleihe, jedes andere Schwert in Stücke zu hauen. Andersherum schütze es Soldaten vor den Treffern der feindlichen Gewehrkugeln.

Blitzbaumholz stellt so ein wunderbares radiästhetissch-geomantisches oder auch magisch-rituelles Artefakt dar.

 

Nur für kurze Zeit: Blitzbaum-Testobjekte 

 

 

Bilder:
Blitz © digistore24/freshfotos
Kanzel © BirgerNiss/istockphoto
Testobjekt © Stefan Brönnle


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